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Bavaria in Trauer


2010-04-29 16:11:43

Die Interessengemeinschaft Fairness für Raucher (FFR) setzt ein erstes Zeichen und hat bei der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung einen Antrag auf Verhüllung der Bavaria gestellt. Die Bavaria in Trauer soll allen bayerischen Bürgern zeigen, dass jedes Verbot auch mit einem Verlust an Freiheitsrechten verbunden ist.

Beim Volksentscheid am 04. Juli haben die Bayern die Wahl zwischen einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie oder der jetzigen gesetzlichen Regelung. Diese hat dazu geführt, dass 85 % aller Gaststätten bereits rauchfrei sind. Nur noch in 15 % der Betriebe darf geraucht werden.

Fairness für Raucher wurde von zwölf Freunden gegründet. Gemeinsam wollen sie gegen ein totales Rauchverbot in der Gastronomie und gegen den zunehmenden Verbotsstaat Bayern kämpfen.

Deshalb wurde beim Freistaat Bayern und bei der Stadt München ein Antrag zur Verhüllung der Bavaria in der Zeit vom 20. Juni bis 04. Juli, dem Tag des Volksentscheides gestellt. Für die IG „Fairness für Raucher“ verkörpert die Bavaria am Rande der Münchner Theresienwiese die Freiheit schlechthin und gleichzeitig ein Stück bayerisches Lebensgefühl, so wie es alljährlich beim Oktoberfest in die ganze Welt hinausgetragen wird.

Die ÖDP, die Grünen und die SPD wollen dem bayerischen Bürger ein weiteres unsinniges Verbot aufzwingen. Ein totales Rauchverbot in der Gastronomie ist völlig überflüssig, es vernichtet Arbeitsplätze und viele Wirte werden in den Ruin getrieben.

Die jetzige gesetzliche Regelung ist vollkommen ausreichend. Bereits jetzt sind mindestens 85 % aller Gaststätten in Bayern rauchfrei. Die restlichen 15 % sind als Raucherlokal von außen gut erkennbar, für Jugendliche nicht zugänglich und niemand wird gezwungen so ein Lokal zu betreten.

Der Pressesprecher von Fairness für Raucher, Heinrich Kohlhuber sagt: „Beim Volksentscheid am 04. Juli geht es nicht nur um ein totales Rauchverbot, sondern primär um den Verlust von Freiheitsrechten. Denn nach dem Rauchverbot kommt ein totales Alkoholverbot und danach geht es dem Schweinebraten an den Kragen. Jeder mündige, bayerische Bürger sollte selber entscheiden dürfen, welche Gewohnheiten ihm lieb sind und wie er sein Leben leben will“.




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